Trockenfallen

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Auf dem Wattenmeer ist es möglich trocken zu fallen.

Vergangenheit

Auf dem Wattenmeer ist es möglich trocken zu fallen. Früher hat man das Schiff trockenfallen lassen damit man das Unterwasserschiff säubern konnte. Dies tat man, weil ein sauberes Schiff schneller fährt und das war sehr wichtig in der Zeit in der man völlig vom Wind abhängig war. Häufig ist man auch trockengefallen weil es nicht anders ging. Wenn man zum Beispiel von Groningen nach Amsterdam fuhr, musste man über ein paar Untiefen, bei denen man immer irgendwo fest lief und trocken fiel. Doch das war nicht schlimm, da dann Zeit zum Essen oder Schlafen blieb, und mit Flut konnte man weiter segeln.

Gegenwart

Heutzutage lassen wir das Schiff trockenfallen weil es eine tolle Erfahrung ist (aber auch selten weil es nicht anders geht!). Der Skipper fährt das Schiff dann ungefähr zwei Stunden nach Hochwasser auf eine passende Sandbank fest. Nach zwei bis drei Stunden liegt das Schiff dann auf dem Trockenen. Aber bevor das Schiff trocken liegt, kann man schon von Bord gehen, wenn nur noch ca. ein Meter Wasser steht (als kein Kopfsprung!!).

Wenn das Schiff trocken liegt kann man über das Watt wandern und die Flora und Fauna bestaunen. Wenn es gewünscht wird, kann der Skipper mitgehen und das Ein oder Andere erklären. Nach dem Niedrigwasser kommt die Flut und wenn das Schiff wieder völlig frei treibt, geht die Fahrt weiter.